Manuelle Lymphdrainage

Haben Sie morgens oft geschwollene Augen,  schwere Beine oder Hände? Dann ist neben anderen Ursachen möglicherweise Ihr Lymphfluß gestört. 


Die Lymphe arbeitet wie eine "Körperpolizei", die Stoffwechselschlacken, Giftstoffe und Bakterien aus dem Gewebe transportiert. Die Filteranlagen dieses Systems sind die Lymphknoten, die sich im ganzen Körper befinden. Gut tastbar sind sie am Hals, in der Achselhöhle und in der Leistenbeuge. So schwellen beispielsweise bei einer Mandel- oder Ohrenentzündung die Knoten hinter den Ohren an. In den Lymphknoten werden die nicht abbaubaren Stoffe eingekapselt und abtransportiert. Anders als das Blut wird die Lymphe nicht vom Herzen, sondern nur von der Aktivität der Muskeln angetrieben.

Bewegt man sich wenig, raucht, trinkt und hat womöglich noch Übergewicht, kann es zu einem Stau kommen. Die Lymphe sammelt sich im Bindegewebe an; es kommt zu Schwellungen. 

Dagegen hilft die sogenannte präventive manuelle Lymphdrainage. Bei dieser Massage wird ohne Öl und nur mit ganz sanften Hautverschiebungen gearbeitet. Bei der Lymphdrainage werden die in der Schwellung enthaltenen Stoffe, wie Schlacken, Eiweiße, Viren und Bakterien, aus dem Bindegewebe wieder in funktionsfähige Lymphbahnen abgeleitet, der Lymphfluß wird angeregt. Neue, nährstoffreiche Lymphe kann auf diese Weise nachströmen. Und ist der Weg erst mal frei, gehen Schwellungen (Ödeme) oft ganz schnell zurück. Die Lymphe wird dann von den Nieren und der Leber gereinigt und der Körper auf diese Weise natürlich entschlackt.

Zudem wirkt sie sogar bei allergischen Ekzemen, Schnupfen und Bronchitis. Grund: Die Lymphdrainage stärkt durch die vermehrte Reinigung in den Nieren auch die Abwehrkräfte.
Durch die Drainage wird der aktive Teil des vegetativen Nervensystems (Sympathikus) gedämpft, Entspannung tritt ein. Bei nervösen Menschen hat das einen positiven Effekt.

 

30 min     € 30.-